Konzert des HMK 300
Beim Wohltätigkeitskonzert am 19. März 2009 präsentierte das Heeresmusikkorps
eine musikalische Spitzenleistung. In Oberhundem wurde das neu einstudierte
Konzertprogramm für die „Tour 2009“ des HMK 300 zum ersten mal
aufgeführt. Neben den üblichen Verpflichtungen der Musiker aus Koblenz folgen in
diesem Jahr noch 20 weitere Konzerte.Der erste Konzertteil war klassisch und mit traditionellen
Märschen wie „Mein Regiment“ oder „Die deutsche
Kaisergarde“ ausgelegt. Zu Beginn stand die Ouverture zur Oper
„Colas Beugon“ des russischen Komponisten Dimitrij Kabalewskij auf
dem Programm. Ebenfalls von Kabalewskij die Komposition „Comedians
Gallop", bei dem Hauptweldwebel Franz Hastrich mit einem perfekt dargebotenem
Xylophon-Solo das Publikum begeisterte. Musikalischer Höhepunkt des ersten
Konzertteils war sicherlich die symphonische Tondichtung „Spartacus“ in
3 Sätzen von Jan van der Roost.
In der Pause wurde die Bühne komplett umgebaut und das
Heeresmusikkorps spielte in Bigband Besetzung auf. Mit dem Dixie
„1919 Rag“ zogen die 55 Musiker durch die Halle auf die umgestaltete
Bühne, bevor Hauptweldwebel Marko Sion dann das Publikum mit seinem
Baritonsaxophonsolo bei „Peter Gunn“ von Henry Mancini absolut
begeisterte.
Weiter ging es mit dem Arrangement
„TV-Kultabend“, bei dem das Publikum, insbesondere die von Oberstleutnant
Robert Kuckertz ausgewählten Miriam und Tobias Mettbach, die Aufgabe hatten die
8 verarbeiteten Fernsehserien zu erraten, was mit Hilfe von Bürgermeister
Michael Grobbel erfolgreich gelang. Nach Rhythmen des brasilianischen Evergreens
„Tico-Tico“ bei dem der Saxophon-Satz des Orchesters brillierte, standen
mit Rosamunde in einer modernen Bearbeitung noch volkstümliche Klänge auf
dem Konzertprogramm. Das HMK präsentierte die ganze Bandbreite der Musik und
durfte erst nach den Zugaben „Alte Kameraden“ und „Regimentsgruß“, die von den 600 Besuchern in der ausverkauften Gemeinschaftshalle
gefordert wurden, die Bühne verlassen.
|
|
|